Dienstag, 16. Juni 2009

Post #6: Fotos

Foz de Iguaçu: http://www.facebook.com/album.php?aid=100289&id=502110905&l=c83d1dff45

Puerto Iguazu: http://www.facebook.com/album.php?aid=100291&id=502110905&l=8131a3e6ba

Buenos Aires: http://www.facebook.com/album.php?aid=100292&id=502110905&l=15dac8c423

Mendoza: http://www.facebook.com/album.php?aid=100294&id=502110905&l=25a09c5b55

Post #6: Abschluss / Argentinien

Mein Austauschsemester ist vorbei: Gestern Abend zu Hause in der Schweiz angekommen.

Nachdem ich in der letzten Mai-Woche meine Kurse abgeschlossen hatte, galt es, langsam aber sicher Abschied zu nehmen von Viña del Mar. Zuerst aber musste die Wohnung geputzt und die Schlüssel abgegeben werden. Von Donnerstag bis Sonntag wohnte ich bei meinen Freunden Alexandra, Jérôme und Edouard (mit welchen ich die nächsten zwei Wochen in Argentinien verbringen würde), da mein Mitbewohner Ano an jenem Donnerstag nach Frankreich zurückkehrte und ich die Wohnung nicht alleine abgeben wollte. Am Freitag organisierten wir vier ein grosses Abschiedsfest, wo wir alle unsere Freunde eingeladen hatten. Der Abend war toll und wir fanden erst gegen acht Uhr morgens den Weg ins Bett – eine würdige Abschiedsparty.

Am Sonntag fuhren wir dann zusammen nach Santiago de Chile, wo wir bei Freunden übernachteten. Am folgenden Morgen begaben wir uns zum Busterminal, wo der Bus nach Buenos Aires schon bereitstand. Die folgenden zirka zwanzig Stunden verbrachten wir im Bus, was zwar nicht sehr angenehm tönt, aber eine durchaus positive Erfahrung war: Einerseits entschieden wir uns für einen Bus der Klasse „Cama“, die nur drei Sitze pro Reihe aufweisen und in denen man im Normalfall gut schläft, andererseits wird man in argentinischen Busen gastronomisch schon beinahe verwöhnt: Das Nachtessen beispielsweise besteht aus einem Salat, einer Vorspeise, einem warmen Hauptgang und einem Dessert, dazu wird einem Wein und als Schlummertrunk Whisky serviert. So erreichten wir am Dienstagmorgen mehr oder minder gut ausgeruht Buenos Aires, wo wir uns bei einem Freund meiner drei Freunde einquartierten. Danach begaben wir uns ins Stadtzentrum, um einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Ich fand es interessant, wie europäisch Buenos Aires im Vergleich zu anderen südamerikanischen Grossstädten ist; die grosse Mehrheit der Bevölkerung stammt zu 100% von Europäern ab. Da Alexandra an jenem Dienstag ihren Geburtstag feierte, gingen wir am Abend in ein feines Restaurant und liessen den Tag so ausklingen.

Am Mittwochnachmittag ging unsere Reise dann bereits weiter – wir begaben uns auf den Weg nach Puerto Iguazú, wo wir die berühmten Iguazu-Wasserfälle besichtigen wollten. Kurz nach unserer Ankunft am Donnerstagmorgen buchten wir eine Fahrt im Minibus zur brasilianischen Seite der Iguazu-Fälle, wo wir nach unkomplizierten Kontrollen an der Grenze gegen 11 Uhr ankamen. Obwohl der Fluss Iguazu weniger Wasser als normalerweise führte, zog uns die Schönheit der spektakulären Wasserfälle schnell in den Bann; wir waren überwältigt. Bevor wir wieder nach Argentinien zurückkehrten, genossen wir uns eine ausgezeichnete brasilianische Caiphirinha, was mir als Caipirinha-Fan besonderes Vergnügen bereitete. Abends gönnten wir uns eine „Parrilla libre“ – Fleisch vom Grill à discrétion!:-) Die argentinische Seite, welche wir am nächsten Tag auskundschafteten, war dann sogar noch spektakulärer als die brasilianische Seite – am besten schaut ihr euch die Fotos an, um euch ein Bild zu machen.

Am Samstagnachmittag erreichten wir Buenos Aires wieder, wo wir am Abend bei Freunden eingeladen waren und dann, so „richtig südamerikanisch“, um zirka halb vier in einen Club gingen. Entsprechend kamen wir erst gegen acht Uhr nach Hause, was insofern problematisch war, als der French Open-Final mit Roger Federer um zehn Uhr begann. Als richtiger Fan schaute ich mir natürlich trotzdem den ganzen Match an und war extrem glücklich, als er als Sieger feststand. In den nächsten Tagen erkundeten wir Buenos Aires so richtig als Touristen, und sahen beispielsweise das berühmte Boca-Quartier und den Cemeterio de La Recoleta. Auch aus gastronomischer Hinsicht war Buenos Aires eine interessante Erfahrung: Viele Leute, also beispielsweise auch Austauschstudenten, kochen zu Hause gar nicht mehr, sondern bestellen ihr Essen immer auswärts, da es so günstig ist. Die Auswahl ist schier unbegrenzt: Pizza, Pasta, Fleischgerichte, chinesisches Essen, Sandwiches, Empanadas, etc, und alles in guter Qualität. Auch wir profitierten von den extrem tiefen Preisen und liessen uns einige Male das Essen nach Hause liefern. Am letzten Abend in Buenos Aires schliesslich gingen wir ins Restaurant „Las Cabras“, wo ich das wohl beste Stück Fleisch meines Lebens, einen perfekt gegrillten „bife de lomo“ verspeiste.

Am folgenden Mittwochmorgen erreichten wir Mendoza, wo wir uns in einem uns empfohlenen Hostal niederliessen. Am Mittag waren wir in der Bodega „Ruca Malen“, die dem Grossonkel von Edouard gehört, für eine Führung mit Degustation und Mittagessen eingeladen waren. Die Führung war sehr interessant, der Wein vorzüglich und das Mittagessen bestand aus fünf von einem lokalen Starkoch zubereiteten Gängen; kurz: eine unglaubliche Erfahrung! Am Donnerstag mieteten wir ein Auto und fuhren entlang der „Ruta Nacional 7“ bis kurz vor die chilenische Grenze. Die Kulisse mit vielen über 6‘000 Meter hohen Bergen, Seen und einer alten Bahnlinie war sagenhaft, ausserdem sahen wir Sehenswürdigkeiten wie den Puente del Inca und den 6‘962 Meter hohen Aconcagua. Auf einer kurvigen Strasse mit sehr wenigen Autos machte das Autofahren so richtig Spass! Unseren letzten „Ferientag“, den Freitag, verbrachten wir schliesslich mit dem Besuch zweier Bodegas, einer Olivenöl produzierenden Firma und einem kleinen Laden, wo ein Argentinier schweizerischer Abstammung Liköre, Schokolade und Konfitüre verkauft und sich so ein kleines Paradies aufgebaut hat. Am letzten Samstag schliesslich fuhren wir mit dem Bus nach Santiago, wo ich nach einer kurzen Nacht am Sonntag abreiste und via Madrid nach Zürich flog.

Ich hoffe, dass euch das Lesen meines Blogs Spass bereitet hat und danke euch allen für euer Interesse!

Sonntag, 24. Mai 2009

Post #5: Fotos

Wie üblich hier noch der Link zu einigen Fotos:
http://www.facebook.com/album.php?aid=95956&id=502110905&l=dcd60b5f28

Post #5

Es ist Sonntagabend in Viña del Mar – wahrscheinlich mein letzter Sonntagabend am Pazifik für eine lange Zeit! Am Donnerstag werde ich meinen letzten Kurs absolviert haben und dann ist eine Reise nach Argentinien geplant; wenn alles klappt, werde ich mit drei Freunden nach Buenos Aires und Mendoza sowie zu den Iguazú-Wasserfällen reisen.

In den letzten Wochen bin ich nicht mehr herumgereist, sondern habe mein „Alltagsleben“ hier in Viña del Mar in vollen Zügen genossen. Zweimal habe ich im hiesigen Casino an einem Pokerturnier mit 60 Teilnehmern mitgemacht; leider ging ich beide Male leer aus, trotzdem machte es so richtig Spass. Auch habe ich wieder begonnen Sport zu treiben und jogge regelmässig dem Strand entlang und spiele Tischtennis. Ausserdem spielten wir am letzten Freitag Fussball (6 gegen 6), was unglaublich Spass machte und mich auch stark an die vielen Fussballspiele während meines Austauschjahres in Rom erinnerte. Schade, dass wir diesen Fussballplatz erst jetzt entdeckt haben; die einhellige Meinung war, dass wir uns eigentlich jede Woche mindestens einmal zum Fussball spielen verabreden sollten. Ach ja, ab und zu ging ich auch noch an die Universität; allerdings blieb der zeitliche Aufwand in den letzten Wochen extrem gering.

Am letzten Sonntag organisierte die Organisation für Austauschstudenten meiner Universität einen Ausflug für uns Austauschstudenten nach Isla Negra. Wir besichtigten eines der Häuser des weltberühmten chilenischen Dichters Pablo Neruda, was sehr interessant war, da Neruda Gegenstände aus aller Welt sammelte. Ausserdem ist das Haus wunderschön am Meer gelegen. Nach einem „reichhaltigen“ Empanadas-Mittagessen fuhren wir zum grössten Swimmingpool der Welt, der auch wirklich gigantisch war (siehe beispielsweise http://www.guinnessworldrecords.com/records/amazing_feats/big_stuff/largest_swimming_pool.aspx oder http://www.reise-preise.de/nachrichten/chile-groesster-swimmingpool-der-welt.html).

Am Donnerstag (21. Juni) wurde in ganz Chile und insbesondere Valparaíso der „Día de las Glorias Navales“, ein „militärischen“ Feiertag (siehe http://es.wikipedia.org/wiki/D%C3%ADa_de_las_Glorias_Navales), gefeiert. Obwohl die Limousine der chilenischen Präsidentin nur wenige Meter an uns vorbeifuhr, bekamen wir sie leider nicht zu Gesicht. Eine „nette“ Militärparade hat uns jedoch mehr als entschädigt.

Liebe Grüsse aus Chile

Matthias

Mittwoch, 6. Mai 2009

Post #4: Fotos

Hier noch, wie versprochen, die Links zu meinen neuen Fotoalben.

Santiago de Chile: http://www.facebook.com/album.php?aid=92680&id=502110905&l=5141dda3c3

Valparaíso: http://www.facebook.com/album.php?aid=92683&id=502110905&l=3e5b776f9b

Dienstag, 5. Mai 2009

Post #4

Seit einer guten Woche bin ich nun also wieder „zu Hause“ in Viña del Mar. Letzte Woche fand die „cena de bienvenida“, das Willkommensnachtessen, statt. Wir wurden von der Universität in ein Restaurant in einem privaten Club ganz in meiner Nähe eingeladen und verbrachten einen tollen Abend. Einerseits war es super, (fast) alle anderen Austauschstudenten endlich wieder einmal zu sehen, andererseits war das Essen, insbesondere das Fleisch, ausgezeichnet. So macht das Studium, nota bene an einer Privatuniversität, so richtig Spass!

Ebenfalls letzte Woche machte ich mich auf die Suche nach Arborio-Reis, um Risotto zu kochen. Obwohl es im Lider-Hypermarkt bei mir in der Nähe bestimmt 100 verschiedene Reis-Sorten gibt, konnte ich den Arborio-Reis nicht finden. Also machte ich mich auf den Weg ans andere Ende der Stadt, wo es einen Jumbo-Hypermarkt gibt, der ein grösseres, qualitativ besseres Sortiment an Produkten hat. Und tatsächlich: Ich fand den Risotto-Reis, 1 Kilogramm, italienische Produktion. Preis: 4‘999 chilenische Pesos, umgerechnet zirka 10 Franken. Zuerst traute ich meinen Augen nicht, dann aber wurde mir bewusst, dass die Manager von Jumbo wohl wissen, dass sie gewissermassen ein Risotto-Reis-Monopol in Viña del Mar besitzen und die wenigen Europäer, die unbedingt ihren Arborio-Reis kaufen möchten, auch bereit sind, entsprechend viel dafür zu bezahlen. Ich war keine Ausnahme und kaufte mir effektiv ein Kilo Arborio-Reis für 10 Franken. In meinem „Kaufrausch“ durch den Jumbo gönnte ich mir ausserdem einige Tafeln Lindt-Milchschokolade à 3.40 Franken pro Stück und ein ebenfalls überteuertes Erdinger Weissbier. Keine Angst: Heimweh habe ich wirklich nur ganz selten, aber ich schätze die Qualität einiger europäischer Produkte durchaus und geniesse sie auch entsprechend.

Das Wochenende verbrachte ich mit Freunden in Santiago de Chile. Zum ersten Mal war ich also als Tourist in Santiago und schaute mir diverse Sehenswürdigkeiten der Stadt, die mir durchaus gefallen hat, an. Insbesondere der Cerro San Cristóbal, von dem man eine ausgezeichnete Aussicht über die Stadt hat, hat es mir angetan. Leider sah man die Anden, die keine 100 Kilometer entfernt sind, aufgrund der extrem starken Luftverschmutzung jedoch kaum.

Am Montag erwachte ich endlich wieder einmal bei komplett blauem Himmel. Das Wetter hier in Viña del Mar ist zwar nicht schlecht, allerdings dominiert momentan ganz klar der Nebel, der vom Meer her kommt, so dass Tage mit viel Sonnenschein die Ausnahme bleiben. Aufgrund des ausgezeichneten Wetters entschied ich mich, endlich als „Tourist“ nach Valparaíso zu fahren, Fotos zu schiessen und die Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt so richtig zu geniessen.

Die Links zu den Fotoalben meiner Ausflüge werde ich hoffentlich schon bald an dieser Stelle veröffentlichen. Bis dahin wünsche ich euch alles Gute!

Mittwoch, 29. April 2009

Post #3: Fotos

Folgend noch einige Links, falls ihr gerne Fotos von meiner Reise nach Nordchile, Peru und Boliven anschauen möchtet.

Atacamawüste: http://www.facebook.com/album.php?aid=91102&id=502110905&l=35366409ee

Cuzco & Valle Sagrado: http://www.facebook.com/album.php?aid=91108&id=502110905&l=422a76417e

Machu Picchu: http://www.facebook.com/album.php?aid=91110&id=502110905&l=c215cd9027

Titicacasee & La Paz: http://www.facebook.com/album.php?aid=91111&id=502110905&l=9bfc6921b3